Vorträge mit Inszenierung


Freitag, 18. November, 19 Uhr

 

 „Der Schleswiger Dom, ein preußisches Denkmal“

 

Nachdem die dänische Geschichte Schleswig-Holsteins beendet ist, wird auch die Hauptkirche des Landes zu einem Symbol der neuen Identität umgestaltet. Bis heute prägt dieser Umbau das Erscheinungsbild und die Wahrnehmung des Doms.

 

PD Dr. Tim Lorentzen, aus Kiel stammender Kirchenhistoriker in München, führt vor Augen, wie der wilhelminische Dom in der Hauptstadt der neuen Provinz zum unübersehbaren Denkmal preußisch-evangelischer Größe wird, während unter Leitung des gleichen Architekten die Wittenberger Schlosskirche zum evangelischen Nationaldenkmal umgestaltet wird.



Freitag, 11. November, 19 Uhr

 

„Der Dom und die Gottorfer Herzöge“

 

Vom vergangenen Glanz der einstigen Residenzstadt Schleswig ist in den Mauern des Schleswiger Doms noch etwas zu spüren. International renommierte Kunst und Wissenschaft finden hier ihren Niederschlag. Wie Menschen in einer Zeit mehr als dreißigjähriger Kriege sich dem Tod stellten und den Lebenden präsentierten, davon zeugt die Ausgestaltung des Doms an vielen Stellen.

 

An die konfliktreiche und große Zeit der herzoglichen Haupt- und Grabeskirche erinnert Constanze Köster, Kunsthistorikerin (M. A.), Landesmuseum Schloss Gottorf.

 

Veranstaltungsort: Schleswiger Dom

 


Freitag, 4. November, 19 Uhr

 

 „Die dänischen Könige und der Schleswiger Dom“

 

Von Anfang an gehören sie zusammen: Die dänischen Könige und der Schleswiger Dom. In der Reformationszeit steht der Schleswiger Dom im Brennpunkt der schleswig-holsteinisch-dänischen Geschichte, als von Schleswig aus das dänische Reich regiert wird. Das Wirken Friedrich I., König von Dänemark und Gottorfer Herzog, hat im Dom bleibende Spuren hinterlassen. Unter ihm wird Schleswig evangelisch.

 

Davon erzählt Christa Hansen, deutsche Pastorin in Hadersleben, dem „dänischen Wittenberg“. Die Husumer Frauentheatergruppe „5plus1“ wirkt bei der Inszenierung des Vortrags mit.



Diese Vorträge sind mehr als das: Sie erzählen mit der Geschichte des St.-Petri-Doms auch die Geschichte der evangelischen Kirche und sind eingebettet in die Licht-Inszenierung von Katrin Bethge. Musik sowie Lesungen aus Texten der jeweiligen Epoche ergänzen die Beiträge der Vortragenden, besondere Orte im Dom werden zum Sprechen gebracht und ins rechte Licht gesetzt.

 


Hinweis:

Bei Konzerten, dem Schauspiel „Play Luther“ und den Inszenierten Vorträgen wird der Dom bestuhlt.



Der Dom als

Wandelkirche - frei von Bänken und Stühlen ...mehr


Lichtkünstlerin

Katrin Bethge

in Kooperation mit Ricarda Köneke, Licht

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